Profis in Sachen Hoffnung werden - Diözesaner Familientag auf der Liebfrauenhöhe
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Der Clown besuchte das Kinder- und Jugendprogramm. (Foto: X. Jehle) -
Ankommen beim Familientag auf der Liebfrauenhöhe. (Foto: Jehle) -
Die Familien Miller und Schuhmacher gestalteten musikalisch den Gottesdienst. (Foto: A. Jehle) -
Bischof Krämer geht nach dem Mittagessen von Tisch zu Tisch und unterhält sich mit den Familien. (Foto: Jungwirth) -
Riesenseifenblasen gefallen auch den Bischof. (Foto: Jungwirth) -
Im Hüpfheiligtum kann ausgiebig gehopst (kommt von Hoffnung) werden. (Foto: Carten) -
Austauschrunden nach den Statements beim Podium. (Foto: A. Jehle) -
Regina & Richard Schmucker erzählen von ihren berührenden Erlebnissen. (Foto: Jungwirth) -
Elisabeth Höringer gibt auf originelle Art ein Zeugnis. (Foto: Jungwirth) -
Bei der Liebesbündnis-Feier bekommt jeder einen Türstopper geschenkt. (Foto: A. Jehle) -
Liebesbündniserneuerung vor dem Heiligtum. (Foto: Jungwirth) -
Mit einem Fähnchen kann sich jeder auf der Karte von Baden-Württemberg einpinnen. (Foto: A. Jehle) -
Bischof Dr. Klaus Krämer: „Wir Christen sind Profis in Sachen Hoffnung.“ (Foto: A. Jehle) -
Das Motto "WIR hoffen" war überall zu entdecken und zu spüren. (Foto: Mailänder) -
Jugendprogramm. (Foto: A. Jehle) -
Draußen und Drinnen gab es viele Möglichkeiten für Spiel und Spaß. (Foto: A. Jehle) -
In der Schul-Werkstatt wurde gewerkelt. (Foto: Mailänder) -
Zahlreiche junge Familien kamen auf die Liebfrauenhöhe. (Foto: Mailänder) -
Mit einem Anspiel zeigten Familien Alltagssituationen, bei denen Türen geöffnet werden. (Foto: Mailänder) -
Mehrfach wird ein Xylophon-Workshop angeboten. (Foto: Mailänder) -
Kinder tummeln sich im Kindergarten. (Foto: A. Jehle)
„Wir tun, was wir können … für den Rest hoffen wir auf Gott.“
Sr. Vernita Weiß
Sarah Becker. „Wir hoffen…“. So lautet das Motto des Diözesanen Familientags der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg Stuttgart am 6. Juli 2025 im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe. „Hoffen“ komme dabei vom Wortstamm „Hoppen“, also „Hüpfen“, wie der deutsche Bewegungsleiter Pater Felix Geyer per Videobotschaft erklärt. Wenn also Hoffnung Bewegung bringt, und Bewegung ein Zeichen von Hoffnung ist, dann hat die Schönstatt-Familienbewegung allen Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Denn wenn unter 300 Teilnehmenden mehr als 100 Kinder sind, dann bringen sie viel Schwung und viel „Hüpfen“ mit in den Tag. Das ist auch gleich zu Beginn beim Festgottesdienst in der Krönungskirche zu spüren. Die Band singt von der „Freude, die von innen kommt“ und beim Anspiel zum Thema gehen ein paar Kinder „Klingel putzen“, weil es halt Spaß macht. Bischof Dr. Klaus Krämer, der der Einladung auf die Liebfrauenhöhe gefolgt ist und die Heilige Messe zelebriert, ist sich auch sicher: „Wir haben allen Grund zu hoffen“. Denn auch wenn der Blick auf die Welt manchmal hoffnungslos mache, gebe Jesus uns Mut, den ersten Schritt zu tun. Im Bund mit Gott führe er uns in die Zukunft, die er für uns erdacht hat. Zum Abschluss des Gottesdienstes überreicht Familie Fränkel-Jungwirth Bischof Klaus Krämer noch einen Türstopper, damit seine Türe den Schönstättern immer offenstehe.
„Mein Mann sagte am Sterbebett zu mir: ‚Frau, warum weinst du? Du weißt, was unsere Hoffnung war und wohin ich gehe.‘“
Elisabeth Höringer
Pilger der Hoffnung
Beim anschließenden Mittagessen auf der Heiligtumswiese ist diese „offene Tür“ deutlich zu spüren, als der Bischof mit zahlreichen Familien ins Gespräch kommt. Insgesamt steht beim „Open-Air-Imbiss und Begegnung“ der Imbiss nur an zweiter Stelle. Ob beim Wiedersehen oder Kennenlernen … hier kommen Menschen zusammen, die gerne zusammen sind. Und so sind mehrere Aufrufe nötig, um die Erwachsenen für das Familien-Podium in die Aula zu bewegen, während die Kinder längst zum Stationenlauf aufgebrochen sind. Sr. M. Vernita berichtet zu Beginn des Podiums von ihrer Reise nach Rom, wo gerade das Thema des Heiligen Jahres 2025 einlädt, „Pilger der Hoffnung“ zu sein. Pilgerin der Hoffnung ist Elisabeth Höringer allemal. Sie erzählt von ihrem Hausheiligtum als Quelle der Zuversicht und Hoffnung. Sie erzählt von ihrer Beziehung zu ihrem bereits verstorbenen Mann, die selbst in Zeiten schwerer Krankheit hoffnungsvoll war. Auch Ehepaar Schmucker und Ehepaar Schultheiß lassen die anderen an ihren Schicksalen teilhaben und bestätigen das, was Bischof Klaus Krämer in der Geschichte von den Spuren im Sand in der Predigt erzählte. Denn im Rückblick konnten beide Familien sehen: In den besonders schwierigen Zeiten, da hat Gott sie getragen. Berührt von den Zeugnissen, tauschen sich die Erwachsenen dann selbst in Murmelgruppen aus. Dabei hat Ehepaar Miller als Moderatoren die Zeit im Blick und so kann das, was während des Podiums noch nicht fertiggemurmelt wurde, bei der anschließenden Kaffee-Kuchen-Zeit nachgeholt werden. Die Liebesbündnisfeier am Abend rundet einen Tag voller Begegnung und Bewegung ab. Und mit dem Familiensegen und dem Türstopper im Gepäck reisen alle mit geöffnetem Herzen und voller Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen ab.
„Alles, was wir zum Ritual werden lassen, kann uns in Schwierigkeiten ein Hoffnungsanker sein.“
Familie Schmucker
